Warum interne Links oft vernachlässigt werden
Interne Links sind einer der unterschätzten Bausteine einer Website. Sie führen Besucher von einer Seite zur nächsten, zum Beispiel von einem allgemeinen Leistungstext zu einer passenden Unterseite oder von einem Blogartikel zu einer thematisch verwandten Seite. Für Suchmaschinen signalisieren interne Links zudem, welche Seiten zusammengehören und wie wichtig einzelne Inhalte innerhalb der Website sind.
In der Praxis entstehen hier typische Fehler. Links werden beim Erstellen eines Textes gesetzt und danach nie wieder angefasst – auch dann nicht, wenn sich Seiten ändern oder verschwinden. Das Ergebnis sind Links, die ins Leere führen, weil die Zielseite nicht mehr existiert oder umbenannt wurde. Ein weiterer Fehler ist das Gegenteil: Texte ohne jeden internen Link, obwohl es passende Zielseiten gäbe. Gerade bei größeren Websites mit vielen Unterseiten – etwa Leistungs- oder Ortsseiten – wird das Verlinken schnell zur Fleißarbeit, die im Alltag hinten runterfällt.
Worauf es ankommt, ist im Kern einfach: Links sollten im Fließtext an Stellen sitzen, an denen sie für die Leserin oder den Leser einen Mehrwert bieten, und sie sollten tatsächlich auf existierende Seiten zeigen. Beides lässt sich nur zuverlässig sicherstellen, wenn das Setzen und Prüfen von Links nicht händisch bei jeder Textänderung wiederholt werden muss.